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Höhere Berufsfachschule (HBF)

Ziel

Die Bildungsgänge der zweijährigen Höheren Berufsfachschule vermitteln grundlegende Kenntnisse und Fertigkeiten, wie sie für das durch modernste Kommunikations- und Informationstechnik beprägte Berufsfeld Wirtschaft und Verwaltung typisch und notwendig sind; darüber hinaus vertiefen sie die allgemeine Grundbildung. Der erfolgreiche Abschluss führt zudem zu einer ersten beruflichen Qualifikation und ermöglicht darüber hinaus (durch eine erfolgreiche Ergänzungsprüfung) den schulischen Abschluss der Fachhochschulreife.

Besonderheiten und Stärken der HBF-Fachrichtungen an der BBS Cochem

  • Die Schüler der BBS Cochem finden gleichsam ein breites wie aber auch ein tief gegliedertes System an unterschiedlichen HBF-Fachrichtungen vor.
  • Die vier an der BBS Cochem vorhandenen Spezialisierungen entsprechen einerseits den modernen und hochkomplexen Anforderungen unseres heutigen Wirtschaftslebens,
  • andererseits bieten die nachfolgend dargestellten Orientierungen den BBS-Absolventen beste Voraussetzungen, um auf dem heimischen wie auch überregionalen und internationalen Arbeitsmarkt erfolgreich tätig zu werden.
  • Darüber hinaus sind alle vier HBF-Richtungen inhaltlich betrachtet die beste Vorbildung, um ein Studium an einer Fachhochschule zu beginnen,
  • oder in die Berufliche Oberschule II an der BBS Cochem über zu wechseln.
  • Das erlernte Wissen wird unter Verwendung von Projektmanagementwerkzeugen in einem verpflichtenden Abschlussprojekt vertieft.

Aufnahmevoraussetzugen

Aufnahmevoraussetzung ist ein qualifizierter Sekundarabschluss I (Mittlere Reife) oder ein gleichwertiger Abschluss.

Unser Angebot

Zweijährige Höhere Berufsfachschule Bildungsgang Handel und E-Commerce

Die Arbeit im Handelsbereich ist national und international geprägt. Die Nutzung von Internet-Plattformen stellt einen der Unterrichtsschwerpunkte dar, um die Absolventen auf die modernen Anforderungen der unternehmerischen Praxis vorzubereiten. Ziel dieses Bildungsganges ist es, Kompetenzen in den Bereichen Buchhaltung, Lagerhaltung, Preiskalkulation, Finanzierungsentscheidungen, warenbezogene Servicedienstleistungen, Abschluss von Rechtsgeschäften unter Beachtung nationaler und internationaler Rechtsvorschriften zu erwerben.

Der/die Absolvent/in erwirbt die Berechtigung, die Berufsbezeichnung „Staatlich geprüfte (e) Assistent (in) für Handel und E-Commerce“ zu führen.

Durch Belegung des Wahlpflichtfaches Physik und durch eine Ergänzungsprüfung in den Fächern Deutsch, Mathematik, Englisch oder Französisch, Sozialkunde und Physik kann die Fachhochschulreife erworben werden. Nach der schulischen Prüfung ist ein mindestens halbjähriges, dem Bildungsgang entsprechendes gelenktes betriebliches Praktikum mit Erfolg abzuschließen.

Zweijährige Höhere Berufsfachschule IT-Systeme

Die wirtschaftlichen, technischen und gesellschaftlichen Entwicklungen haben unsere Arbeitswelt verändert. An die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Unternehmen werden durch den Computereinsatz immer höhere Anforderungen an die IT-Systeme und deren Vernetzung gestellt. Die Schülerinnen und Schüler sollen ihre Kenntnisse und Fähigkeiten in der Informatik bezüglich der Vernetzung von IT-Systemen, der Softwareentwicklung und der Betriebssystemtechnik zur Lösung von technischen Prozessen aus dem IT-Bereich verbessern. Mit aktuellen Unterrichtsformen sollen die Schülerinnen und Schüler lernen, selbstständig zu handeln, Verantwortung für andere zu übernehmen und in Teamarbeit Probleme zu lösen. Im Unterrichtsfach Berufsbezogener Unterricht (BBU) werden folgende Bereich der IT vertieft:

  • IT-System für die hardwarenahe Programmierung planen, aufbauen und in Betrieb nehmen
  • Netzwerke planen, aufbauen und Netzwerkdienste einrichten
  • Verlässliche IT-Systeme bereitstellen und administrieren
  • Betriebssystem konfigurieren
  • Softwareentwicklung I und II

Der/die Absolvent/in erwirbt die Berechtigung, die Berufsbezeichnung „Staatlich geprüfte/r technische/r Assistent/in für IT-Systeme “ zu führen.

Durch die Teilnahme an einem Ergänzungsunterricht im Fach Physik und durch eine Ergänzungsprüfung in den Fächern Deutsch, Englisch, Mathematik, Sozialkunde und Physik kann die Fachhochschulreife erworben werden. Außerdem müssen die Schülerinnen und Schüler nach der Prüfung eine mindestens halbjährige, dem Bildungsgang entsprechendes gelenktes betriebliches Praktikum mit Erfolg abschließen.

Zweijährige Höhere Berufsfachschule Bildungsgang Fremdsprachen und Bürokommunikation

Durch die europäische Entwicklung und die zunehmend internationale Verflechtung wächst die Bedeutung der Fremdsprachen für die berufliche Qualifikation als auch für die Erweiterung der persönlichen Kompetenzen. Beim Eintritt in die höhere Berufsfachschule sind gute Englischkenntisse in Wort und Schrift gefordert. Französischkenntisse sind nicht erforderlich. Ziel dieses Bildungsganges ist es, sprachlich kommunikative Kompetenzen zu erwerben (Sprechen, Schreiben, Hörverstehen und Leseverstehen). Wichtige betriebliche Managementfunktionen wie Beschaffung, Produktion, Absatz, Personalführung sowie das Büromanagement werden gleich im ersten Jahr überwiegend auf Englisch unterrichtet.

Der/die Absolvent/in erwirbt die Berechtigung, die Berufsbezeichnung „Staatlich geprüfte (e) Assistent (in) für Fremdsprachen und Bürokommunikation“ zu führen.

Durch Belegung des Wahlpflichtfaches Physik und durch eine Ergänzungsprüfung in den Fächern Deutsch, Mathematik, Englisch oder Französisch, Sozialkunde und Physik kann die Fachhochschulreife erworben werden. Nach der schulischen Prüfung ist ein mindestens halbjähriges, dem Bildungsgang entsprechendes gelenktes betriebliches Praktikum mit Erfolg abzuschließen.

Zweijährige Höhere Berufsfachschule Bildungsgang Tourismusmanagement

Die Schüler/innen werden mit den besonderen strategischen und operativen Anforderungen der Tourismusbranche vertraut gemacht. Mit Hilfe von moderen Unterrichtsmethoden wird das selbständige und eigenverantwortliche Erarbeiten von Problemlösungen erlernt. Dabeiwerden die die neuesten Erkenntnisse aus den Bereichen Destinations-, Reiseverkehrs- und Veranstaltungsmanagement zu Grunde gelegt.

Der/die Absolvent/in erwirbt die Berechtigung, die Berufsbezeichnung „Staatlich geprüfte(e) Assistent(in) für Tourismusmanagement“ zu führen.

Durch Belegung des Wahlpflichtfaches Physik und durch eine Ergänzungsprüfung in den Fächern Deutsch, Mathematik, Englisch oder Französisch, Sozialkunde und Physik kann die Fachhochschulreife erworben werden. Nach der schulischen Prüfung ist ein mindestens halbjähriges, dem Bildungsgang entsprechendes gelenktes betriebliches Praktikum mit Erfolg abzuschließen.